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CPU Vergleich 2023

Der perfekte Prozessor für deinen PC

Als Ergebnis von CPU-Benchmarks und CPU Vergleichen haben wir diese Übersicht entwickelt. Damit kann man perfekt nachvollziehen, welche Desktop-CPU auf die persönlichen Anforderungen passt. Unsere Empfehlungen bedienen Intel Fans und AMD Ryzen Begeisterte gleichermaßen.



Durch CPU Benchmarking zum passenden Prozessor

Die beste CPU-Performance für Gaming

Der Prozessor spielt bei Gaming eine große Rolle, wird aber je nach Auflösung oder Spiel unterschiedlich stark beansprucht. Beliebte Spiele, die einen hohen Anspruch an den Prozessor stellen sind: CS:GO, Valorant, Apex Legends, Assasins Creed Odyssey oder Microsoft Flight Simulator.

Spielst du häufig eines dieser Spiele mit Full HD Auflösung? Dann ist der Gaming-Processor AMD Ryzen 7 5800X oder Intel Core i7 12700K ideal für dein System. Sollen es diese Spiele lieber mit größerer (W)QHD Auflösung sein, empfehlen wir einen leistungsstärkeren Gaming - Processor für die beste Performance. Im Vergleich von Benchmarks wird bei WQHD Auflösung der Kauf des AMD Ryzen 9 5950X oder Intel Core i9 12900K geraten.

Es kann gespart werden, wenn man hauptsächlich Spiele spielt, die im Vergleich nicht anspruchsvoll für die CPU sind. Für Full-HD Gaming sind der AMD Ryzen 5 5600 und der Intel Core i5 12400 zu empfehlen. Bei höherer WQHD Auflösung sollte man sich lieber für den Core i5 12600K oder den Ryzen 7 5700X entscheiden.

Die ideale CPU für zuverlässige Office Systeme

Wer einen neuen Office PC braucht, kann sich bei der Wahl der CPU glücklich schätzen. Im Benchmark kann man Office Computer kaum mit anderen PC-Systemen vergleichen. Office Anwendungen wie Word, Excel oder Powerpoint beanspruchen den Prozessor wenig und man kann bei der Wahl der CPU sparen. Wir empfehlen den AMD Athlon 3000G, AMD Ryzen 5 5600G oder Intel Core i5-12400.

Bester Workflow für Workstation PCs

Die Anforderungen an den Prozessor sind bei Workstation Systemen so vielfältig wie die Anwendungsbereiche. Deswegen sollte man genau wissen, welche Programme man hauptsächlich nutzen möchte, um Geld zu sparen und zugleich beste CPU Benchmarks im Vergleich zu erzielen.

Adobe Programme zur Bild- und Videobearbeitung nutzen beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl von Kernen. Es ist daher aktuell nicht nötig, in eine CPU mit noch mehr Kernen für diese Anwendungen zu investieren. Von AMD empfehlen wir den Ryzen 7 5800X oder Ryzen 9 5950X. Wer auf Team Intel setzt, sollte zum Intel Core i7 12700K oder Core i9 12900KF greifen.

Workstations für CAD Programme benötigen Prozessoren, die eine hohe Taktrate haben, um die beste Performance zu erreichen. Zu empfehlen sind der Intel Core i9 12900 KF (Turbotakt: 5.30 GHz) mit Alder Lake Technologie oder Core i7 12700K (Turbotakt: 5.0 GHz)

3D Modeling oder AI und Deep Learning stellen dieselben Anforderungen an den Prozessor. Workstations, die für diese Programme ausgelegt sind, profitieren von hohen Taktraten sowie weiteren anspruchsvollen CPU-Eigenschaften. Hier sollte man etwas mehr Geld in die Hand nehmen und eine dieser High-End CPUs wählen: AMD Ryzen 9 5900X, Ryzen 5 5600X oder Intel Core i9-11900K.

Der Prozessor als Herzstück deines Computers

    • Kerne

      Die ersten Prozessoren hatten nur einen Kern. Das bedeutet, dass diese CPUs nur einen Prozess gleichzeitig erledigen können. Heutzutage haben Prozessoren mehr CPU-Kerne und können mehrere unabhängige Aufgaben parallel bearbeiten. Der AMD Ryzen Threadripper PRO 5995WX besitzt sogar ganze 64 Kerne und kann 64 Prozesse gleichzeitig bearbeiten!

    • Taktfrequenz

      Einfach gesagt gibt die Taktfrequenz an, wie schnell der Prozessor ist. In CPU Benchmarks zeigt sich: Je höher die Taktfrequenz ist, desto mehr Berechnungen schafft es der Prozessor pro Sekunde durchzuführen. Der Speed der CPU wird in GHz angegeben.

    • Turbotakt

      Viele Prozessoren verfügen über den sogenannten Turbotakt. Dadurch können bei Bedarf einzelne Kerne des Prozessors auf einer höheren GHz Taktrate betrieben werden. Die Taktrate liegt deutlich über dem Basistakt und hilft bei anspruchsvollen Arbeitsprozessen.

    • Übertaktung

      Wenn die Taktfrequenz nicht ausreicht oder man die meisten GHz aus seiner CPU holen möchte, kann der Prozessor auch übertaktet werden. Hierbei verändert man manuell die Taktfrequenz und erreicht GHz, die sogar über dem Turbotakt liegen. Die sogenannte "overclocking comparison" zeigt jedoch auch, dass die CPU nicht nur mehr GHz erreicht, sondern auch höhere Temperaturen. Cache Der Cache ist das Kurzzeitgedächtnis der CPU. Hier können Informationen zwischengespeichert werden, ohne den Arbeitsspeicher vom Computer zu nutzen. Da der Cache schnellere Zugriffszeiten auf die Informationen hat, wird der Arbeitsspeicher entlastet und beschleunigt das Ausführen von Programmen. Es gibt drei verschiedene Cache-Level, welche sich in Größe, Aufgabe und Eigenschaften unterscheiden. Je nach Anwendungsgebiet und Preissegment werden Prozessoren mit L1-Cache, L2-Cache und L3-Cache verkauft. L3-Cache ist hierbei der größte Cache und L1-Cache der kleinste Cache.

    • Threads

      Threads sind dazu da, um einen Teil des Prozessorkerns zu imitieren. Die Prozesse in manchen Bereichen werden deswegen mehrfach ausgeführt. Deshalb können mehrere Aufgaben parallel laufen und die Leistungsgeschwindigkeit nimmt trotzdem nicht ab. Unterschieden wird zwischen einfachen Threads und Hyperthreads, welche ganze Kerne imitieren. Die Anzahl Threads hat also direkten Einfluss auf die Performance der Gaming CPU

Was beim Vergleichen von Prozessoren zusätzlich wichtig ist

Augen auf bei der Prozessor-Wahl

Um Fehler bei CPU-Wahl zu vermeiden, ist es wichtig zu wissen, wo die CPU verbaut wird. Der Prozessor befindet sich wie auch Arbeitsspeicher, Grafikkarte und andere Komponenten auf dem Mainboard. Dort ist er auf einem Sockel befestigt und durch einen Kühler bedeckt. Wählt man eine neue Gaming CPU muss man sehr aufmerksam sein, auch das passende Mainboard auszuwählen. Nicht jede CPU passt auf jedes Mainboard. AMD Ryzen Prozessoren benötigen einen AM4 oder AM5 Sockel und Intel Core CPUs einen LGA-12000 oder LGA-1700 Sockel. Beim Vergleichen von Mainboards sollte man also im Hinterkopf behalten, ob man einen AMD Ryzen oder Intel Core Prozessor nutzen möchte.

Die Stromaufnahme ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl des richtigen Prozessors. Ein Vergleich zeigt: Bei schnelleren GHz Taktraten, also größerer Prozessorleistung, steigt die Stromaufnahme. Die aktuellen Alder Lake CPUs, wie der Intel Core i9-12900K haben beispielsweise einen Stromverbrauch, der über 200 Watt hinaus steigen kann. Vergleichen sollte man deswegen nicht nur die Prozessoren, sondern auch, ob das aktuelle Netzteil stark genug ist. Wird dieser Aspekt beim CPU Vergleich und Kauf nicht beachtet, kann der PC regelmäßig abstürzen.

Bei mehr GHz steigt nicht nur der Stromverbrauch. Bei steigenden GHz Taktraten kommt der Prozessor teilweise heftig ins Schwitzen. In Benchmarks findet man in dem Zusammenhang oft den Begriff TDP. Das steht für Thermal Design Power und beschreibt die Verlustleistung der CPU. Anhand der TDP kann man vergleichen, welche Abwärme die CPU abgibt.

Bleib so cool wie deine CPU Temperaturen

Ist die TDP der CPU bekannt, weiß man, wie heiß es zugehen kann. Mit dieser Information kann entschieden werden, für welche Kühllösung man sich entscheidet. Um das ultimative Cooling-Result für seine CPU zu erhalten, sollte man im CPU Vergleich 2023 auch den Unterschied zwischen Luftkühlung und Wasserkühlung nicht vernachlässigen. Um den Prozessor kühl zu halten, gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Luftkühlung und Wasserkühlung.

Luftkühler bestehen aus einem Block. Dieser wird direkt auf der CPU installiert und hält Sie durch einen installierten Lüfter kühl. Der Vorteil ist, dass Luftkühler sehr simpel sind und zudem leiser. Außerdem nehmen sie insgesamt weniger Platz im Case in Anspruch, da sie keinen Radiator brauchen. Nachteil ist, dass die Kühlblocks oft groß sind und die Sicht auf Arbeitsspeicher und Mainboard verdecken. Außerdem ist die Kühlleistung niedriger, weil der Kühler innerhalb des Gehäuses verbaut ist. Deswegen kann der Lüfter nur mit Luft aus dem Gehäuse kühlen. Ist eine GPU (Grafikkarte) im Gaming-PC verbaut, die eine starke Abwärme hat, können die Temperaturen im Gehäuse relativ warm sein. Dieses Problem gibt es bei Wasserkühlungen nicht.

Der Aufbau von Wasserkühlungen ist etwas komplexer. Grundsätzlich besteht eine Wasserkühlung aus Pumpe, Radiator mit Lüftern und den Schläuchen. Der Radiator ist so montiert, dass die daran verbauten Lüfter kühle Luft anziehen und so das Wasser kühlen. Die Pumpe sorgt dafür, dass warmes Wasser von der CPU weg und kaltes Wasser zu der CPU hin transportiert wird. Benchmarks zeigen, dass die CPU gut gekühlt wird, auch wenn die Temperaturen innerhalb des Gehäuses warm sind. Praktisch sind Wasserkühlungen also dann, wenn eine GPU verbaut ist, die viel Abwärme produziert. Ein weiterer Vorteil ist die Optik: Die Wasserkühlung verdeckt den Arbeitsspeicher und das Mainboard nicht. Für RGB Fans ist das ein Top Result! Nachteile bringt aber auch die Wasserkühlung mit sich: Im Vergleich sind Wasserkühlungen lauter. Das liegt daran, dass nicht nur Lüfter zur Geräuschkulisse beitragen, sondern auch die Pumpe. Zudem sind Wasserkühlungen bei gleicher Kühlleistung teurer als Luftkühler. Preis-Leistungs-Tipp ist deswegen der Luftkühler, der für den Gebrauch von Prozessoren bei normaler CPU-Leistung vollkommen ausreichend ist. Möchte man aus seiner CPU noch mehr GHz rauskitzeln und entscheidet sich für Übertakten, sollte man mehr Geld in eine Wasserkühlung investieren. Schließlich sollen die geliebten Intel Core oder AMD Ryzen CPUs so lange performen wie möglich.

Fazit im CPU-Benchmark

Damit du den Prozessor Vergleich machen kannst, haben wir uns auf dieser Seite mit CPU-Benchmarks, GHz Taktraten und weiteren Fachbegriffen beschäftigt. Die grundsätzlichen Eigenschaften von Desktop-Prozessoren wurden näher beleuchtet sowie die dazugehörigen Komponenten.

Suchst du den besten Prozessor für den PC deiner Wahl, dann sind hier nochmal die wichtigsten Punkte bei der Auswahl zusammengefasst:

    • Der geplante Einsatz gibt die Leistung vor, die das perfekte Herzstück für deinen Computer haben sollte. Anhand der Übersicht solltest du herausgefunden haben, welche die passende CPU für deine Anforderungen sind.
    • Danach kommt die Frage auf, welches Mainboard man kaufen sollte, da Intel und AMD Ryzen nicht dieselben Sockel haben.
    • Da niemand will, dass der geliebte Intel Core oder AMD Ryzen Prozessor nach kurzer Zeit schlapp macht, sollte man sich mit den CPU-Temperaturen auseinandersetzen.
    • Sobald man darüber mehr weiß, bleibt nur noch das Vergleichen von Luftkühlung und Wasserkühlung übrig.

Wenn man diesem Schlachtplan folgt, steht dem CPU-Kauf nichts mehr im Weg.

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